KBA Norderstedt RKiSH Rettungswagen Rettungsdienst Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH
Maike Heggblum

Maike Heggblum

Die letzte Schicht

An diesem Silvestertag ist alles anders. Das Kribbeln fängt schon gegen Mittag an. Das ist für mich eher ungewöhnlich, denn ich fahre nun wirklich nicht zum ersten Mal einen Rettungswagen. Doch heute bereite ich mich nicht auf das neue Jahr vor, sondern auf das Ende des KBA. Es ist die letzte Schicht. Die letzte Schicht eines Vereins, der alles in meinem Leben geändert hat. Und die ich um nichts auf der Welt verpassen will.

Seit mehr als 30 Jahren im Einsatz

KBA steht für Verein für Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe. Der eingetragene Verein kümmert sich seit mehr als 30 Jahren um Krankentransporte im Kreis Segeberg – und um den Rettungsdienst in Norderstedt. Sechs Rettungsfahrzeuge hatte er zuletzt in Norderstedt im Dienst, beschäftigte dafür circa 70 Mitarbeiter – eine davon bin ich – und absolvierte rund 15.000 Rettungseinsätze. Pro Jahr. Seit dem 1. Januar 2019 ist damit nun Schluss. Weil der Rettungsdienst im Kreis Segeberg an einen neuen Anbieter übergeht. An die RKiSH, die Rettungsdienst-Kooperation Schleswig-Holstein.

Schichtbeginn

Es ist 18.02 Uhr. Auch wenn die Schicht eigentlich erst um 19 Uhr beginnt, sind mein Mann Andreas und ich schon um kurz nach 18 Uhr an der Rettungswache an der Ohechaussee in Norderstedt. Ja, Sie lesen richtig, ich fahre in den meisten Fällen mit meinem Mann Rettungswagen. Wir ziehen uns um. Wer Rettungswagen fährt, muss DIN-geprüfte Dienstkleidung tragen: rutschfeste Schuhe mit feuerfester Sohle und Stahlkappe, Hose mit Reflektoren und passender Jacke, die sich wie Plastik anfühlt. Ein letztes Mal ziehen wir die vertraute blaue Kleidung mit den gelben Streifen an. Blau – meine Lieblingsfarbe. Wir werden sie nur bis Mitternacht tragen und uns dann umziehen. Anderer Anbieter heißt auch andere Klamotte. Wer für die RKiSH arbeitet, trägt orange.

Um Mitternacht wird die Arbeit des KBA eingestellt

Die gGmbH ist der größte kommunale Rettungsdienst Deutschlands und versorgte bisher 850.000 Menschen auf einem Gebiet so groß wie ein Drittel von Schleswig-Holstein. Die RKiSH ist zuständig für die Kreise Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und seit 2019 nach Willen des Kreistages eben auch für den kompletten Kreis Segeberg. Um Punkt Mitternacht, wenn die ersten Raketen knallen, wird die Arbeit des KBA eingestellt und bei laufendem Betrieb auf ein anderes Unternehmen übergehen. Das ist nicht nur logistisch eine Meisterleistung, sondern auch emotional – jedenfalls für mich.

RTW 49-83-2

18.10 Uhr: Unser Dienstplan hat uns im Vorwege schon den RTW 2 mit der Funkkennung 49-83-2 zugewiesen. RTW – das ist die Abkürzung für Rettungswagen. Auf dem RTW 1 fahren meine Kollegen Patrick Jahte und Jonas Peters. Auf dem Notarzteinsatzfahrzeug – kurz NEF – fahren Lars Taubenheim und mein Lieblingsdoktor Bernd Vorwerk. Es verspricht, eine lustige Schicht zu werden. Schön.

Hilfsfrist zwölf Minuten

Pro Schicht sind an unserer Rettungswache Ohechaussee immer zwei RTW im Einsatz. An Wochentagen sind es sogar zwei weitere, die von der Rettungswache Norderstedt-Mitte aus starten. Das ist nötig, damit wir die vorgeschriebene sogenannte Hilfsfrist einhalten können, die in Schleswig-Holstein bei zwölf Minuten liegt. Zwölf Minuten, die es maximal dauern darf, bis Ersthelfer vor Ort sind. Zwölf Minuten, die wir meist unterbieten. Und natürlich ist in Norderstedt rund um die Uhr auch ein NEF im Einsatz. Der Notarzt aber fährt nur zu bestimmten Situationen mit hinaus. Zum Beispiel bei Herzinfarkt, Atemnot oder Reanimation.

Fahrzeug und Geräte überprüfen

18.20 Uhr: Übergabe mit der Tagschicht. Wir besprechen, was war und ob es Besonderheiten gab. Danach gehen wir in die Halle und schauen uns jeden Winkel unseres RTW noch einmal ganz genau an. Alle Geräte werden getestet und alle Taschen und Rucksäcke werden auf Vollständigkeit überprüft. Da ist schnell mal eine Stunde rum, und Patrick drängt uns, fertig zu werden. Er ist heute unser „Küchenchef“. Normalerweise bringt sich jeder selbst sein Essen mit. Aber weil Silvester ist, hatte sich Patrick angeboten, für uns alle zu kochen. Es gibt Putenbraten mit Remoulade und Bratkartoffeln. Wir haben Glück, der Melder bleibt stumm. Wir können in Ruhe essen.

Der Melder

Der Melder bestimmt, wann wir losfahren. Er ist ein kleines elektrisches Kästchen mit einem Display, das Einsatz, Zeit, Einsatzstichpunkte, Sonderrechte (Blaulicht ja oder nein?) und natürlich Straße, Ort und Name anzeigt. Die Einsatzstichpunkte sind nur eine Zahl. „R105“ zum Beispiel steht für Herzinfarkt.

Erster Einsatz

21.01 Uhr: Die Melder von Andreas und mir schrillen los. Der Signalton beschleunigt sofort meinen Puls. „R113“, lautet der Einsatz. Und „Erkrankung allgemein in einem Norderstedter Pflegeheim“. Kaum sitzen wir im Auto, funkt uns die Leitstelle Holstein an. „49-83-2 schon auf Funk?“, fragt sie. „Ja, 49-83-2 hört“, antworte ich in das Funkgerät. Die Leitstelle gibt uns weitere Infos: „Dort vor Ort 91 Jahre alte Person. Hat kaffeesatzartig erbrochen.“ Ah, typischer Hinweis auf eine Blutung im Magenbereich. Wir halten direkt vor der Tür. Immer. Wir bemühen uns, andere nicht zuzuparken. Unten an der Tür erwartet uns schon eine Pflegerin und weist uns den Weg zur Patientin. Obwohl die alte Dame körperlich und geistig fit ist, entscheiden wir uns trotzdem für einen zügigen Transport ins Krankenhaus. Wir können nicht hineingucken, wie stark die Blutung ist.

Alles, was zählt, ist der Patient

Als ich vor siebzehn Jahren das allererste Mal eine Rettungswache betreten habe, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mindestens dreimal im Monat wiederkommen würde. Andere sammeln Briefmarken oder Zuckerdosen, basteln oder malen. Ich dagegen verbinde Wunden, messe Blutdruck oder reanimiere. Ich werde oft gefragt, was mich an dieser Tätigkeit reizt und was man so alles erlebt. Ich sage dann immer, dass ich es toll finde, wie man mit wenigen Handgriffen bei einem Menschen eine Besserung herbeiführen kann. Das ist wahr. Wahr ist aber auch, dass es einfach toll ist, Menschenleben zu retten. Wenn der Melder geht, steigt die Konzentration, man ist sofort hoch konzentriert und hoch motiviert. Alles, was zählt, ist der Patient. Sonst nichts.

Umziehen kurz vor Mitternacht

23.35 Uhr: Wir entscheiden uns im Team, jetzt schon mal die neuen Klamotten anzuziehen. So langsam wird es ernst, und die letzten Minuten in der blau-gelben KBA-Montur neigen sich dem Ende zu. Ein komisches Gefühl. Auch die anderen sind etwas melancholisch. Wir gehen alle gemeinsam in den Raum, in dem die erst heute Nachmittag gelieferte neue Dienstkleidung bereitliegt. Die blau-gelben KBA-Klamotten sind schon für den Abtransport bereit und lagern in rollbaren Trolleys. Wir beginnen zu suchen. Hosen, Pullover und Jacken. Andreas greift eine viel zu kleine Hose, und auch die Jacke ist an den Armen viel zu kurz. Alle lachen und so langsam löst sich der Knoten. Auf einmal haben wir Spaß und probieren die Sachen an. Lars möchte seine Schicht in KBA-Kleidung zu Ende fahren. Seine Entscheidung. Die RKiSH hatte uns für diese besondere Schicht die Wahl gelassen. Wir anderen entscheiden uns bewusst für einen Neuanfang ab Mitternacht.

Die Liebe ist schuld

Als ich 21 Jahre alt war, hat meine Freundin Bettina mich zu einem Sanitätsdienstabend geschleppt. „Pflaster kleben ist toll“, hat sie gesagt, weil sie auf Veranstaltungen Sani war. Ich fand das total langweilig, hatte aber nichts Besseres vor an dem Abend und kam mit. Am anderen Ende vom Tisch saß Andreas. Er war schon Rettungssanitäter und machte gerade Dienstpläne. Als ich ihn sah, wusste ich: den oder keinen.

Mitternacht

23.57 Uhr: Oh, schon so spät. Jetzt aber schnell, gleich ist es soweit. Wir werfen uns die neuen Jacken über und gehen nach draußen an die Straße. Angestoßen wird nicht. Alkohol ist tabu. Wir zählen den Countdown herunter und fallen uns in die Arme. Bernd zündet ein Raketenpaket an, wir unsere große Batterie. Auch Patrick hat allerlei Knallkram dabei. Auch wenn Dienst ist, sind wir Einsatzkräfte doch wie eine große Familie, die auch ein bisschen feiern darf. In Maßen. Alles ist darauf ausgerichtet, dass wir sofort losfahren könnten, wenn der Melder piept. Doch es bleibt für den Moment ruhig und wir können das Feuerwerk genießen.

Lieblingsschicht

Um meiner Liebe auf den ersten Blick ein wenig nachzuhelfen, hatte ich dann angefangen, ehrenamtlich Ersthelfer-Dienste beim KBA zu schieben. Komischerweise immer dann, wenn Andreas auch Dienst hatte. Als sich die Chance bot, beim KBA einen Rettungssanitäter-Kurs zu machen, habe ich diese ergriffen. Seitdem fahren wir zusammen Retter. 2009 haben wir geheiratet, 2010 wurde unser Sohn Timo geboren. Unsere Lieblingsschicht war immer die am Sonnabend von 7 bis 19 Uhr. Timo verbringt den Tag mit seiner Babysitterin, wir den Tag mit Verkehrs- und Schlaganfällen.

Kollegen in Not

0.30 Uhr: Uns stockt der Atem. Ein Team aus einem anderen Fahrzeug hat die rote Notruftaste an dem Funkgerät gedrückt. Das kommt eigentlich nie vor. Wer als Retter die Notruftaste drückt, ist selbst in Not. Die Taste unterbricht jeglichen Funkverkehr und überträgt live aus dem Fahrzeug. Wir hören tumultartige Geräusche, dann einen Hilferuf. „Wir werden angegriffen!“, rufen die Kollegen. Die Leitstelle reagiert sofort, schaltet sich und die Polizei ein. Kurze Zeit später kommt die Entwarnung. Die Angreifer sind geflüchtet, die Polizei ist eingetroffen, niemand ist verletzt. Ich lasse die Luft heraus, die ich angehalten habe.

Tage voller Trauer

Wir wissen vorher oft nicht, was passieren wird. Das, was auf dem Melder steht, muss nicht immer das sein, was dich wirklich erwartet. Wir lieben, was wir tun. Ja, zu retten gibt uns auch einen Kick. Aber das ist viel zu kurz gegriffen. Es gibt auch Tage, an denen man es nicht schafft. An denen man einen Menschen verliert. Dann ist nichts mit Kick. Sondern nur mit Erschöpfung und Trauer.

Fallende Ziegelsteine

1.13 Uhr: der nächste Einsatz. Wir fahren zu einer Dame in Norderstedt-Mitte, der ein Ziegelstein auf den Rücken gefallen ist. Andreas und ich rätseln schon auf der Anfahrt mit Blaulicht, wie so etwas möglich ist. Hat jemand den Stein geworfen? Die Dame ist auf einer Party, die Musik ist laut und fröhlich. Schnell stellt sich raus, dass der Ziegelstein zusammen mit einer Abdeckplane von einer Mauer von einer Windböe heruntergeweht wurde. Kein böser Steinewerfer also. Auf dem Rücken der Patienten ist nichts zu sehen, nicht mal rot ist es. Wir gehen trotzdem auf Nummer sicher und verpacken die Dame in unserer Vakuummatratze. Einen Röntgenblick haben wir nämlich nicht. Ihren Freund nehmen wir zum Trösten auch gleich mit.

Kein RTW mehr zu finden

Über Funk hören wir, dass auch RTW 1 schon wieder unterwegs ist und sich auf den Weg nach Kaltenkirchen machen muss. Dort ist weit und breit kein freier RTW mehr zu finden. Dennoch muss dieses Gebiet immer rettungsdienstmäßig abgedeckt sein. Deswegen wird das letzte freie Fahrzeug von der Leitstelle immer so positioniert, dass es möglichst zentral steht und alle Bereiche in möglichst kurzer Zeit erreichen kann.

Zu viel Alkohol

2.15 Uhr: Kaum sind wir wieder an der Wache, geht der Melder erneut. Ein 18-jähriger hat zu viel getrunken. Das sind die undankbaren Einsätze an Silvester. Ich weiß genau, was uns erwartet. Als wir am Haus ankommen, werden wir schon von einem jungen Mann erwartet. Sie würden heute eine Party feiern, sagt er, und einer seiner Freunde hätte es mit dem Alkohol etwas übertrieben. Das kann man wohl sagen. Schon an der Haustür steigt uns der Geruch von Erbrochenem in die Nase. Der Patient ist oben im Badezimmer. Schon in Seitenlage. „Ah, es gab Raclette“, denke ich und sehe die wieder herausgekommenen Reste in seinen Haaren, auf seiner Kleidung und auch sonst überall im Badezimmer. Erwähnte ich eigentlich schon mein Talent, immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein? „Du misst den Blutdruck“, sagt Andreas‘ Blick. Na gut. Ins Krankenhaus muss der Mann nicht, Verwandte bringen ihn nach Hause. Wir fahren zurück zur Wache. Ich muss dringend Klamotten wechseln.

Berliner um 4 Uhr morgens

Auf der Wache machen Jonas und Patrick auf der Couch ein Nickerchen. Auch Bernd und Lars sind nach oben in die Schlafräume gegangen, um ein wenig zu ruhen. Ich muss jetzt erst einmal etwas essen. Erbrochenes stört mich nicht. Hat es noch nie getan. Ein Berliner ist jetzt genau das richtige und schmeckt nachts um 4 Uhr am besten. Nach dem kleinen Zuckerschock fallen auch mir die Augen zu.

Sturz aus Bett

5.30 Uhr: Wir werden wach, als die Tagschicht kommt, um Jonas und Patrick um 6 Uhr abzulösen. Auch für Andreas und mich ist es jetzt nicht mehr lange, wir werden um 7 Uhr tauschen. Noch mal kurz die Augen zumachen und dann… nein, doch nicht. Der Melder piept und vibriert an der rechten Gürtelseite. Ein Mann ist aus dem Bett gefallen und hat den Hausnotrufknopf gedrückt. Er kommt nicht wieder hoch, und seine Frau schafft es nicht allein. Als wir bei ihm ankommen, regnet es in Strömen. Schon an der Haustür sind wir komplett nass, es tropft uns aus den Haaren. Der Mann liegt auf dem Bauch und hat sich bei dem Sturz an den Rippen verletzt. Auch ein Zahn fehlt und das linke Auge schwillt zu. Andreas geht zügig zum Auto und holt unsere Trage. Durch die Wohnung und das Treppenhaus müssen wir den verletzten Mann aus der ersten Etage bis vor die Haustür tragen. Ab ins Krankenhaus.

Einfache Dinge wissen sie nicht

Wir erleben Dinge, die andere Menschen nicht erleben. Skurrilitäten. Absonderlichkeiten. Skurril finde ich zum Beispiel, wenn Leute Pornos nachstellen und sich dabei ihre Penisbändchen reißen. Skurril finde ich auch, wenn Leute anrufen, weil sie mal eine halbe Stunde Magen-Darm haben. Sie erwarten, dass du ihnen eine Spritze gibst, damit es ihnen gleich wieder besser geht. Nun, bei Magen-Darm hilft aber keine Spritze, sondern nur Erbrechen mit Durchfall und Tee mit Salzstangen. Mich erschüttert oft, wie hilflos manche Menschen sind. Die einfachsten Dinge wissen sie nicht, haben nicht einmal eine minimal ausgestattete Hausapotheke.

Dienstschluss

7.30 Uhr: Ziemlich müde und gerädert kommen wir dann eine halbe Stunde nach unserem eigentlichen Dienstschluss an der Rettungswache an. Die Tagschicht erwartet uns freudig. Nach einem kurzen Plausch wischen wir das Fahrzeug noch einmal aus. Noch schnell die Papiere und Einsatzprotokolle abheften und dann geht es um kurz vor 8 Uhr nach Hause.

Würdiger Abschied

Wir duschen wie die Zombies, schreiben Familie, Freunden und Kollegen noch schnell einige Neujahrs-WhatsApps und fallen dann wie Steine ins Bett. Kurz vor dem Einschlafen lächeln wir uns an. „War ’ne ziemlich ruhige letzte Schicht“, sagt Andreas und grinst. „Das hatten wir auch schon anders“. Ja, das stimmt. Aber schön war es trotzdem. Und ein würdiger Abschied.

Es geht weiter

Der KBA ist jetzt Geschichte. Aber er wird immer ein Teil unserer Geschichte sein.
Die jetzt weitergeht. Andreas und ich haben den Vertrag bei der RKiSH schon unterschrieben.
Unser nächster Einsatz ist im Januar. Wir freuen uns schon darauf

Info:

Das Ehepaar Maike und Andreas Heggblum (beide 38) aus Hasloh fährt seit mehr als 17 Jahren nebenberuflich im Rettungsdienst. Maike, die hauptberuflich das Online-Magazin Die Pinnebergerin betreibt, ist Rettungssanitäterin, Andreas ist seit Dezember 2018 auch Notfallsanitäter. Ausgebildet wurden sie beim KBA, dem Verein für Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe in Norderstedt, der 1985 gegründet wurde. Zum Jahreswechsel 2018/2019 hat der KBA den Rettungsdienst in der Stadt Norderstedt an die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) übergeben, die jetzt für mehr als eine Million Menschen zuständig ist. Nahezu alle Kollegen vom KBA sollen übernommen worden sein. Der Übergabe war ein Rechtsstreit zwischen KBA und dem Kreis Segeberg vorausgegangen, der aber im Herbst 2018 mit einer einvernehmlichen Einigung zwischen den Parteien beendet wurde.

Weitere Infos zur Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH gibt es online unter:

www.rkish.de

Fotos: Maike Heggblum, Andreas Heggblum, Patrick Jahte und Jonas Peters

04.01.2019

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