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Maike Heggblum

Maike Heggblum

Frühjahrsputz für Teppiche

Wer die Teppich Galerie von Andreas und Silvana Glowacki in der Bahnhofstraße 32 in Pinneberg betritt, hat das Gefühl, im Orient zu sein. Große, schwere Teppiche, die – so sie sprechen könnten – Geschichten erzählen können, hängen an den Wänden. Geschichten aus anderen Ländern und von anderen Kulturen. „Jeder Teppich hat eine Bedeutung“, sagt Andreas Glowacki.

Geschäft in dritter Generation

Auf die Frage, wie lange er schon seine Teppich Galerie betreibt, lacht er und antwortet: „Schon immer. Wir führen das Geschäft jetzt in der dritten Generation.“ Sein Vater und auch sein Großvater stammen ursprünglich aus Persien (heute Iran). Andreas dagegen ist hier in Deutschland geboren. Für ihn waren und sind die Teppiche schon immer eine Leidenschaft. Schon als kleiner Junge hat er sich von seinem Vater in die Wäscherei mitnehmen und sich die unterschiedlichen Knüpfungen erklären lassen.

Das Geheimnis sind die Knüpfungen

Wir wollen wissen, woran man einen guten Teppich erkennen kann. „Das Geheinmis sind die Knüpfungen“, sagt Andreas. „Jedes Land hat seine eigenen Motive und Farben.“ Hierbei gibt es viele Feinheiten zu beachten. Und einem aufgeklebten Zettel auf der Rückseite des Teppichs sollte man niemals trauen, rät der Experte. „Solche Aufkleber können unseriöse Händler überall im Internet bestellen.“

Lieblingsteppich

Hinter Andreas Glowacki an der Wand hängt ein wunderschöner bunter Teppich. Rot und weiß ist er und mit kleinen, feinen Blumenornamenten verziert und etwa 1,20 mal 0,70 Meter groß. „Mein Lieblingsteppich“, sagt Andreas. „Er hat pro Quadratmeter 1,5 Millionen Knüpfungen und ist aus reiner Seide.“ Lange Fransen hängen von seinen kurzen Seiten herab. „Heute mögen die meisten Leute keine Fransen mehr an den Teppichen“, sagt Andreas. „Weil es nur schön aussieht, wenn die Fransen gerade liegen.“ Geht man drüber und die Fransen liegen quer, wirkt es unordentlich.

Die teuersten Teppich kommen aus dem Iran

Doch wo kommen die edlen Teppiche nun genau her? Ein Ursprungsland ist der Iran. Dort gibt es verschiedene Gebiete, in denen die Teppiche per Hand hergestellt werden. Die teuersten Teppiche der Welt kommen aus Isfahan (Zentraliran). Dort werden seit dem 16. Jahrhundert die feinsten Teppiche geknüpft. Aber auch in den Städten und Marktzentren wie Täbris, Kerman, Maschhad, Kaschan, Nain und Ghom werden Teppiche in unterschiedlichen Techniken und Materialien, Farben und Mustern von hoher Qualität hergestellt. Wer schon einmal in der Türkei oder Tunesien war, hat sich vielleicht als Andenken auch einen hübschen Teppich mitgebracht.

Experten für Reinigung und Reparatur

Wer denkt, handgeknüpfte Teppiche seien etwas für die ältere Generation, liegt falsch. Vielen Besitzern ist der Werte dieser besonderen Stücke oft nicht bewusst. „Sie stellen Blumentöpfe darauf oder wischen Verschmutzungen nicht gleich weg“, sagt Andreas. „Aber wir können meistens noch etwas retten.“ Familie Glowacki ist auf Teppichreinigung und Reparaturen spezialisiert und kann meist auch bei nahezu hoffnungslosen Fällen helfen.

Abholservice

Ist der Teppich sehr schwer und sehr groß und kaum zu tragen, kommt Andreas Glowacki auch zu dem Kunden nach Hause. Vor Ort wird genau besprochen, was mit dem Teppich geschehen soll. Reinigen? Reparieren? Fransen entfernen? Diese haben meist sehr gelitten. „Die Staubsauger sind für Teppiche ein Problem“, sagt Andreas Glowacki. „Die Fransen werden in den Sauger gezogen und abgerissen.“

Nur mit Vertrag

Wenn alle Details besprochen sind, bekommen die Kunden der Teppich Galerie einen Vertrag. „Das ist wichtig“, sagt Andreas. „Viele unseriöse Kollegen arbeiten ohne Verträge und marschieren mit Ihrem Teppich, der tausende Euro wert, ist aus der Wohnung. Den sehen Sie nicht mehr wieder!“

In der Wäscherei

Ist der Teppich schmutzig, kommt er in die Wäscherei. Andreas Glowacki verfährt dabei sehr sorgsam. Sobald er mit dem guten Stück in der Wäscherei angekommen ist, wird es noch einmal bis ins kleinste Detail begutachtet und fotografiert. Zuerst wird der Teppich gründlich ausgeklopft. Erst dann beginnt das eigentliche Waschen – per Hand und nicht maschinell. Das Spezialreinigungsmittel dafür kauft Andreas Glowacki nur im Iran. Der Waschvorgang dauert oft mehrere Stunden und ist erst beendet, wenn alle Flecken beseitigt sind und nur noch klares Wasser beim Abspülen sichtbar ist.

Ölbad mit Blütenxtrakten

Als nächstes folgt ein Bad in einem Ölbad aus Blütenextrakten. Das Öl sorgt dafür, dass die Wolle wieder geschmeidig wird. Nach dem Ölbad wird der Teppich ein weiteres Mal gewaschen und in einer Trockenkammer für drei bis vier Tage bei warmer Luft getrocknet. Dann wird er wieder bis ins kleinste Detail kontrolliert und erst jetzt imprägniert und auf der Rückseite mit einem rückfettenden Öl per Hand eingerieben. Fertig!

Im neuen Glanz

Auf diesen Moment freut sich Andreas Glowacki immer ganz besonders. „ Ich liebe das Strahlen in den Gesichtern der Leute, wenn sie den duftenden, sauberen Teppich zum ersten Mal ansehen und sehen, wie das vermeintlich olle Erbstück in neuem Glanz erstrahlt.“ Ein Glanz, der sich lohnt. Eine professionelle Teppichwäsche und gegebenenfalls eine kleine Reparatur verlängern die Lebensdauer des Teppichs um gut 50, 60 Jahre.

Aktion „Frühjahrsputz“

Von unseriösen Anzeigen und Rabattschlachten distanziert sich der 53-Jährige. „Wir sind nicht die Günstigsten, aber wir stehen für gute Arbeit“, sagt Andreas stolz. Seine nächste Aktion beginnt absofort. Unter dem Motto „Frühjahrsputz“ gewährt Andreas zehn Prozent Nachlass auf Teppichwäschen und 20 Prozent Nachlass auf Teppichreparaturen. Die Aktion gilt von heute und läuft noch bis zum 28. Februar.

Teppich Galerie
Andreas Glowacki
Bahnhofstraße 32
25421 Pinneberg
Telefon: 04101 / 857 90 45
Mobil: 0162 / 975 61 62

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr., 10 bis 18 Uhr

Fotos: Maike Heggblum

18.01.2019

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