Alexander Lass, Roadtrip-Thriller Hyoxie 2018
Maike Heggblum

Maike Heggblum

Hypoxie – ein Roadtrip-Thriller von Alexander Lass

Langsam schleicht sich die Gänsehaut vom Rücken über die Arme. Der Atem steht still. Die Augen sind nicht schnell genug, die Finger können es kaum erwarten umzublättern. Jedes Wort wird aufgesaugt… Jeder, der schon einmal ein spannendes Buch in den Händen hielt, kennt dieses Gefühl. Man ist mitten drin in einem Geschehen, das einen nicht mehr herauslässt.

So ähnlich könnte es Ihnen auch mit dem neuen Buch von Alexander Lass gehen. Auf seiner Spanien-Portugal-Rundreise mit Freundin Jessi kam den beiden Urlaubern die Idee, über ihre iberischen Erlebnisse ein Buch zu schreiben. Das wollte Alexander Lass schon seit Langem tun – ein Buch schreiben. Aber keinen normalen Reisebericht, sondern einen packenden und gruseligen Thriller.

Das war vor drei Jahren. Vergangene Woche ist Alexander Lass‘ Roadtrip-Thriller „Hypoxie“ erschienen ist.

Nicht genug Sauerstoff

Hypoxie ist der medizinische Fachausdruck für eine Unterversorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Wie kommt man auf so einen Titel? Wer den 36-jährigen Hamburger kennt, weiß die Antwort. Wenn Alexander Lass gerade mal nicht vor seinem Laptop sitzt und sich Geschichten einfallen lässt, ist er hauptberuflich als Notfallsanitäter unterwegs. Er arbeitet in Norderstedt auf der Rettungswache. Dort hat er viele Nächte an den Charakteren seiner beiden Hauptfiguren gefeilt.

Im Haus eines Toten

Das Buch handelt von einem jungen Paar, das zu einer Beerdigung nach Portugal mit seinem VW-Bus reist. Doch das Haus des Verstorbenen scheint alte Erinnerungen zu wecken. Nichts Übernatürliches aber dennoch etwas nicht Greifbares legt sich wie eine dunkle Decke über das Paar. Merkwürdige Ereignisse häufen sich und stellen die Beziehung von den Protagonisten Lukas und Emilia auf die Probe.
Alexander Lass braucht für den Inhalt seines Buches keine Fantasiefiguren oder einen perversen Serienkiller. „Alles könnte wirklich so passieren“, sagt er. Die Frage, ob es denn blutig zugehe in seinem Thriller, beantwortet er mit einem lauten Lachen. „Kommen Thriller ohne Blut aus?“ Nein, vermutlich nicht.

Verlag finden

Wie bei vielen Erstautoren gab es auch bei ihm Höhen und Tiefen beim Schreiben. „Nach dem Urlaub habe ich fast täglich und auch oft bis in die Nacht hinein geschrieben“, sagt Alexander Lass. „Danach kam eine Phase, in der es unregelmäßiger wurde und einfach die Zeit fehlte.“ Am Ende hatte die Grundversion fast 350 Seiten, die er gemeinsam mit seinem Lektor Sascha Oliver Martin überarbeitete. Unterstützt hat ihn vor allem Freundin Jessica , die ihn als seine größte Kritikerin begleitete und mit viel Geduld die Kapitel immer wieder gegenlas.

„Das größte Problem war, einen Verlag zu finden“, sagt Alexander Lass. „Man schickt Exposés hinaus. Und dann dauert es meist Monate, bis eine Rückmeldung oder gleich eine Absage kommt. Das war sehr zeitraubend.“ Mit Books on Demand aus Norderstedt hat der Buchautor einen der größten Self-Publishing-Verlage für sich gewinnen können.

Covershooting auf Pellworm

Das Cover hat Alexander Lass selbst gestaltet. Gemeinsam mit Freundin Jessi fuhr er nach Pellworm. Als das Wetter richtig ungemütlich, regnerisch und trüb war, gingen die beiden ins Wasser. Bei „Kopf unter Wasser und Füße in die Luft“ entstand das Titelbild von „Hypoxie“ – mit den Beinen von Jessica Halermöller.

Lesungen und Novelle

Demnächst wird es in verschiedenen Buchhandlungen und Büchereien Lesungen von Alexander Lass geben. „Dann werde ich auch einige Fotos von unserem echten Portugal-Urlaub und die Outtake-Bilder von unserem Covershooting auf Pellworm zeigen“, verspricht er. Außerdem wird in Kürze eine gruselige Kurzgeschichte von ihm bei Booksnacks erscheinen. „Wattenmeer“ heißt sie und ist dann online auf der Online-Kurzgeschichten-Plattform zu lesen. Das nächste Buch – eine Novelle zum Thema Segeln und Beziehungen – ist bereits in der Endphase.

Wer mehr über Alexander Lass und „Hypoxie“ erfahren möchte, sollte unbedingt auf seinem Buchblog vorbeischauen. Gemeinsam mit Freundin Jessi schreibt er Buchrezesionen und stellt sie ins Netz.

Taschenbuch und E-Book

Der 192 Seiten starke Thriller „Hypoxie“ ist in jeden Buchladen auf Bestellung für 9,99 Euro innerhalb weniger Werktage lieferbar und auf allen mobilen Geräten als E-Book für 4,99 Euro sofort zu kaufen. Beim Self-Publishing-Verlag Books on Demand wird das Buch bereits als Bestseller angeboten. Und bei der Pinnebergerin wird man im Dezember zwei der Thriller inklusive Widmung gewinnen können. Mehr wird aber noch nicht verraten…

Zur Person

Alexander Lass wurde 1982 geboren und arbeitet als Notfallsanitäter in Schleswig-Holstein. Er wohnt in Hamburg mit seiner Freundin Jessica zusammen. Das Paar hat zwei Kater namens Lumos und Nox.
Man erreicht ihn auf Instagram unter @heyyy_coach.

Buchbestellung:

https://www.bod.de/buchshop/hypoxie-alexander-lass-9783744885935

Buchblog:

https://www.paperwoods.de

Fotos: Maike Heggblum

12.11.2018

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