Inner Wheel Hamburg-Schenefeld Spendenübergabe Ingrid Wiedemann Musikschule Pinneberg Kinderschutzbund Freunde der Johannes-Brahms-Schule Frauenhaus
Birgit Schmidt-Harder

Birgit Schmidt-Harder

Inner Wheel Club Hamburg-Schenefeld spendet 5.500 Euro

Es war ein besonderer Termin, zu dem Ingrid Wiedemann vergangene Woche ins Hotel Cap Polonio eingeladen hatte. Weil es ums Schenken von Herzen ging.

Die amtierende Präsidentin des Inner Wheel Clubs Hamburg-Schenefeld war zusammen mit den Inner Wheelerinnen – den sogenannten „Freundinnen“ –  Edeltraud Kühn und Dr. Evita Mohr gekommen, um sieben regionalen und überregionalen Projekten im sozialen und humanitären Bereich in und um Pinneberg eine Freude zu machen.

Anerkennung für soziales Engagement

„Wir freuen uns sehr, alle diese Projekte mit einem Gesamtbetrag von 5.500 Euro unterstützen zu können“, sagte Ingrid Wiedemann. „Wir möchten Ihnen damit für Ihr soziales Engagement danken. Sie tragen dazu bei, dass Sorgen besser ertragen werden. Dass Kälte nicht mehr so kalt ist. Dass Frauen und Kinder Hilfe bekommen. Und dass junge Menschen in ihrer Entwicklung gefördert werden.“

Zahlreiche Benefizaktionen

Das Geld hatte der Serviceclub im Rahmen seiner vielen Benefizaktionen generiert. Unter anderem veranstaltet der Inner Wheel Club Hamburg-Schenefeld seit fünf Jahren – von der damaligen Präsidentin Edeltraud Kühn organisiert – immer am 1. Adventsonntag ein großes Benefiz-Konzert und im Frühjahr ein großes Benefiz-Golfturnier.

Über die Spenden freuen durften sich:

800 ehrenamtliche Arbeitsstunden im Monat

Alle waren dankbar über die unverhoffte Zuwendung und sprachen über ihre Arbeit. „Wir finanzieren zum Beispiel ganz viele Fahrtkosten“, sagte Audrey Stormer vom Pinneberger Frauenhaus. „Die Frauen haben viele Termine bei Behörden oder bei Gericht. Und dort hinzukommen, ist für viele nicht einfach und auch sehr teuer.“

Elke Maria Lutz vom Kinderschutzbund hatte beeindruckende Zahlen parat. „Wir drei Kinderschutzbünde im Kreis Pinneberg – Wedel, Elmshorn und Pinneberg – leisten 800 ehrenamtliche Arbeitsstunden im Monat. Wenn Sie da einen Mindestlohn zu Grunde legen, der nicht mal ansatzweise die Qualifikationen unserer Mitarbeiter berücksichtigt, sind das 17.000 Euro im Monat.“

Etwas, das bei sozialem Engagement und ehrenamtlicher Arbeit viel zu oft vergessen wird. Um so schöner, wenn es dann – wie zum Beispiel vom Inner Wheel Club Hamburg-Schenefeld – mal ein Dankeschön gibt, das sich für Notwendiges tatsächlich ausgeben lässt.

Info:

Der Inner Wheel Club Hamburg-Schenefeld besteht seit 1987 und wirkt mit seinen derzeit 31 Mitgliedern im Raum Pinneberg. Als Serviceorganisation fühlt er sich verpflichtet, Menschen zur Seite zu stehen, die sich selbst nicht helfen können, und ihnen einen Grundstein zur Selbsthilfe zu geben. Der Inner Wheel Club ist ein Teil einer weltweiten Frauenorganisation, die 1924 in England gegründet wurde und heute circa 8.500 „Freundinnen“ – so nennen sich die Mitglieder selbst – in ganz Deutschland umfasst. Durch sein Engagement konnte der Inner Wheel Club Deutschland 1,8 Millionen Spendengelder im Jahr 2018 bereitstellen, die durch Hands-on-Projekte, Benefizveranstaltungen und andere Aktivitäten erbracht wurden. Mitglied werden kann, wer von der Mehrheit der Mitglieder des jeweiligen Inner Wheel Clubs eingeladen wird. Es ist nicht erforderlich, dass man Angehörige hat, die Rotarier oder Inner Wheelerinnen sind.

www.innerwheel.de

Fotos: Birgit Schmidt-Harder

24.03.2019

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