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Lille Droemme Verden Barbara von der Preuss Rellingen Deko- und Geschenkartikel aus Dänemark, Schweden und Norwegen
Birgit Schmidt-Harder

Birgit Schmidt-Harder

Luciafest in Rellingen

Als sie vier oder fünf Jahre alt war, verlor Barbara von der Preuß ihr Herz. An ein Land, dessen Einwohner zu den glücklichsten Völkern dieser Erde gehören: an Dänemark. „Ich weiß nicht, warum“, sagt die heute 44-Jährige. „Aber wenn ich in Dänemark bin, bin ich zu Hause.“

Seeland, das Herz Dänemarks

Seit Barbara denken kann, fuhren ihre Eltern in den Ferien mit ihr in das kleine nördliche Nachbarland. Aber nicht für 14 Tage nach Blåvand, wie es heute viele tun. Sondern nach Seeland, die größte der mehr oder weniger 1419 Inseln Dänemarks. Wochenlang.

Seeland ist wichtig für Dänemark. Die Hauptstadt Kopenhagen liegt dort und das alte geschichtsmächtige Roskilde mit den Wikingerschiffen. Deutsche trifft man selten, dafür kleine Dörfer mit Sandstränden und Fjorden und im Süden die uralten Küstenklippen Møn’s Klint und Stevns Klint, die wie Zeugen aus alter Zeit Walhalla bewachen.

Bilder, die Barbara immer im Herzen trug. Bis sie sie brauchte.

Hygge – dänische Gemütlichkeit

2013 orientierte sie sich beruflich neu. Wollte etwas Eigenes machen, etwas, das sie liebt, kennt, erfüllt und weitergeben kann. Die Bilder ihrer Kindheit und die dänische Gemütlichkeit – als Hygge heute wohl bekannt– brachten sie auf eine Idee.

Heute ist ihr Einrichtungs-, Geschenke- und Dekogeschäft aus Rellingen nicht mehr wegzudenken. „Lille Drømme Verden” – kleine Täume Welt – heißt ihr wunderbares Ladengeschäftskonzept, das in einem ehemaligen Schafstall direkt neben Kruses Hofmilch residiert.

Ein Schritt über die Schwelle und schon ist es um den, der auch nur einmal in den Genuss dänischer Lebensart und Gastfreundschaft gekommen ist, restlos geschehen. Der Duft von Tee liegt in der Luft und neben der Kasse glimmt ein dicker gusseiserner Ofen schwere Wärme aus.

Filigrane Windlichter und schimmernde Lackkugeln

Zarte Metallkränze und –kreise hängen von der Decke – so sie nicht ruckzuck ausverkauft sind –,  filigrane Glaslaternen und Windlichter und Holzschmuck aller Art. Gebürstete Baumwolldecken gibt es, Handtaschen aus so weichem Leder, dass man nicht aufhören kann, es anzufassen, und mundgeblasene Gläser, die dennoch – typisch dänisch –praktisch spülmaschinenfest sind. Schwarzschimmernde Holzlackkugeln hängen an dem Tannenbaum, wechseln sich mit gusseisernen Herzen und erlesener Papeterie ab, während dazwischen Metallelche Teelichtlein tragen.

Julenissen mit roten Zipelmützen

Dänische Weihnachtsdeko ist so schlicht, dass es fast wehtut, und so zart, dass man nicht wegsehen kann. „Jedes Stück hier hat eine Geschichte, eine Funktion, die sich manchmal erst auf den zweiten Blick erschließt und die wir immer gern erklären“, sagt Barbara. Und wer genau hinsieht, der findet auch sie: die kleinen unvermeidlichen Julenissen (Weihnachtswichtel), die hinter jedem Topf und jedem Regal mit ihren roten Zipfelmützen hervorlugen und auf ihren Milchbrei am 23. Dezember warten.

Wer Hygge sucht – hier hat er sie hier gefunden.

Baumwollene Tücher

Auch heute noch fährt Barbara mehrmals im Jahr nach Dänemark. Sie macht immer noch Urlaub in Seelands Odde – heute mit ihren Kindern – die restliche Zeit aber ist sie auf der Suche nach neuen Produkten. „Ich will Dinge finden, die es nicht an jeder Ecke gibt“, sagt sie.

So hat sie unlängst dänische Bioputzprodukte in ihr Geschäft integriert. „Haushalt ist doof“, konstatiert sie trocken. „Aber wenn er schon gemacht werden muss, dann wäre umweltfreundlich und gut duftend nicht so schlecht.“ Statt Schwämme und Bürsten benutzen die Dänen einfache Baumwolltücher in der Küche. „Die sind erstens nichts so keimanfällig und werden zweitens nicht zu Mikroplastik im Ozean“, sagt Barbara.

Neben typisch dänischen Markenartikeln wie zum Beispiel von Ib Laursen, Broste Copenhagen oder Maileg finden sich aber auch Produkte aus Schweden und Norwegen im „Lille Droemme Verden“ und auch ein, zwei Dinge aus Holland.

Lussekatter für die heilige Lucia

Für die nördliche Skandinavistik dort ist Julia Jönsson zuständig. Barbaras Angestellte, Freundin und Kollegin hat nicht nur schwedische Wurzeln, sondern auch noch Skandinavistik studiert.

Momentan ist Julia allerdings ziemlich beschäftigt. Sie backt „Lussekatter“ – Luciakatzen – ein schwedisches Safrangebäck, das am Luciafest serviert wird.

Sie wissen schon, jenes wundervolle Heiligenfest, an dem die älteste Tochter des Hauses in einem weißen Gewand mit rotem Gürtel und einem Kranz aus Kerzen auf dem Haar die Familie am frühen Morgen weckt.

„Lucia war eine Heilige, die frühe Christen heimlich mit Lebensmitteln versorgt hat“, sagt Julia. „Und um die Hände freizuhaben, trug sie die Kerzen eben in einem Kranz auf dem Kopf.“

Luciafest am 13. Dezember

Wer noch mehr über die Heilige Lucia erfahren und wissen will, wie eine echte Lussekatter schmeckt, der könnte ja am Donnerstag Barbara und Julia mal ein Besuch abstatten. Denn am 13. Dezember feiert nicht nur ganz Schweden das Luciafest. Sondern das „Lille Droemme Verden“ auch.

„Und falls Sie noch auf der Suche nach einer schönen Geschenkidee oder einem Mitbringsel für die Festtage sind, beraten wir sie gern“, sagt Barbara. „Sagen Sie uns einfach, für wen Sie etwas suchen, damit wir etwas Schönes für Sie finden können.“

Weitere Informationen:

Lille Drømme Verden
Barbara von der Preuß
Pinneberger Straße 38
25462 Rellingen
E-Mail: lille.droemme@vdpreuss.de
Telefon: 04101/ 8353277

https://www.lilledroemme.de

https://www.instagram.com/barbara_lille_droemme/

Öffnungszeiten:

Mo. Di. Do. Fr.: 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Sa.: 10 bis 13 Uhr
Mittwoch Ruhetag

Ein Blick auf Barbaras Homepage und den Instagram-Account lohnen sich. Barbara postet dort regelmäßig interessante Aktionen, Kursangebote wie zum Beispiel Handlettering und Neuheiten, die sie beim Stöbern aufgetan hat. Und dann heißt es schnell sein, bevor die entzückendsten Dinge aus sind.

Fotos: Birgit Schmidt-Harder

12.12.2018

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