Der Vorstand des Seniorenbeirates der Stadt Pinneberg: Reinhard Töpler Hans-Jürgen Emmelheinz Karl-Heinz Schack Bernd Früchtnicht.
Birgit Schmidt-Harder

Birgit Schmidt-Harder

Neues vom Seniorenbeirat der Stadt Pinneberg

Wenn eine Stadt einen umtriebigen Seniorenbeirat hat, dann ist es vermutlich Pinneberg. Seit August hat der Seniorenbeirat (SBR), der die Interessen aller Pinneberger 60plus vertritt, einen neuen Vorsitzenden: Karl-Heinz Schack hat das Amt von Reinhard Töpler übernommen, der es seit 2016 innehatte.

Neue Satzung in Planung

Für das nächste Jahr hat der SBR jede Menge vor: „Wir sind dabei, unsere Satzung anzupassen und zu modernisieren“, sagt Beiratssprecher Bernd Früchtnicht. „Wir brauchen dringend einen Etat, damit wir noch mehr bewirken können.“ Wenn die Satzung überarbeitet ist, wird sie der Ratsversammlung vorgestellt, die sie dann genehmigen muss.

Neue Themenschwerpunkte

Doch das ist nur ein Teil der aktuellen Aufgaben. „In unserer letzten Seniorenbeiratssitzung im Oktober haben wir eine große Auswahl an Themen zusammengestellt, von denen wir glauben, dass sie für unsere älteren Mitbürger wichtig sind“, sagt Bernd Früchtnicht. „Wir haben gezielt nachgefragt, worum wir uns kümmern sollen.“

Herausgekommen sind acht Themenschwerpunkte, die der Seniorenbeirat 2019 umfassend angehen möchte:

  1. Medikamente und deren Einnahme
  2. Polizei und sicheres Wohnen
  3. Das erste Senioren-Fest zur Kandidatenfindung für die SBR-Wahl
  4. Bewegung, Sport und Ernährung im Alter
  5. Alzheimer- und Demenzerkrankung
  6. Pflege – mobil oder im Heim?
  7. Digitalisierung im Alter
  8. Seniorenbeiratswahl 2019

Fachvorträge

„Zu jedem Themenkomplex werden wir Fachleute einladen, die dann einen Vortrag halten werden“, sagt Bernd Früchtnicht. Über Punkt 1 wird beispielsweise ein Apotheker sprechen, Punkt 2 wird ein Vertreter der Polizei erläutern und für Punkt 5 ist bereits ein Facharzt angefragt.

Seniorenfest geplant

Bernd Früchtnicht selbst liegt auch Punkt 3 am Herzen. „Wir würden gern ein schönes Fest veranstalten, zu dem alle Bürger 60plus herzlich eingeladen sind und mit dem sich alle Senioren identifizieren können. Es gibt so viele Feste. Warum nicht eines nur für Menschen 60plus? Es ist wichtig, zusammenzukommen und über Bedürfnisse, Wünsche und Interessen zu reden und vor allem zuzuhören.“

Wer sich auch für die Senioren engagieren möchte, ist herzlich willkommen. „Wir freuen uns über jeden und jede, die mitmachen möchte“, sagt Bernd Früchtnicht. „Schreiben Sie uns und kommen Sie zu unseren Sitzungen gern dazu. Wir haben eine wichtige Aufgabe, die wir nur erfüllen können, wenn wir wachsen und so viele Menschen wie möglich erreichen.“

Info:
Der Seniorenbeirat Pinneberg wurde 1992 ins Leben gerufen und hat derzeit acht Mitglieder. Seine Aufgabe ist es, die Ratsversammlung und die Ausschüsse in allen Angelegenheiten, die die Mitbürger 60plus betreffen, zu beraten. Der Seniorenbeirat darf an Sitzungen teilnehmen, das Wort verlangen oder Anträge an die Ratsversammlung und ihre Ausschüsse stellen. 
Außerdem unterstützt er im Rahmen seiner Möglichkeiten die Pinneberger Senioren. So erstellte der Seniorenbeirat zum Beispiel eine sogenannte Notfallmappe und gibt in regelmäßigen Abständen Computereinführungskurse. Im Herbst 2019 wird er neu  gewählt.

Der Vorstand des Seniorenbeirates der Stadt Pinneberg: Reinhard Töpler (von links), Hans-Jürgen Emmelheinz, Karl-Heinz Schack (Vorsitzender) und Bernd Früchtnicht (Schriftführer).

Save the Date

Die nächste Sitzung des SBR findet am 19. Dezember 2018, 14 Uhr im Sitzungsraum A des Rathauses statt.
Nach der Sitzung ist ein gemeinsamer Besuch des Weihnachtsmarktes geplant.

http://www.seniorenbeirat-pinneberg.de 

Fotos: Bernd Früchtnicht

27.11.2018

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