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Birgit Schmidt-Harder

Birgit Schmidt-Harder

Rellinger Maifestival 2019 – Hörgenuss dank seiner Förderer

Es ist eine lieb gewonnene Tradition, die nach den drei Tagen voller Musik und Hörgenuss in Rellingen seit vielen Jahren schon gepflegt wird: Immer nach Ende des Rellinger Maifestivals lädt der Hauptunterstützer des Kammermusik-Events – die Firma CTP –  zu einem abendlichen Empfang ein, um sich bei allen Akteuren, Förderern, Freunden und vor allem bei den Musikern zu bedanken und das Festival angenehm und unterhaltsam ausklingen zu lassen.

Eine letzte Kostprobe

Und so trafen sich auch dieses Jahr gestern rund 100 geladene Gäste, Musikbegeisterte und Beteiligte in Faber’s Hof, um noch einmal das Erlebte erzählerisch untereinander zu teilen und ein letztes Mal in den Genuss einer kleinen Kostprobe von dem Können der Salzburger Solisten um den Maifestival-Intendanten und lebende Geiger-Legende Luz Leskowitz zu kommen. Die Violinisten Aylen Pritchin und Solenne Paidassi gaben sich die Ehre und spielten zur Freude aller Gäste noch einmal gemeinsam auf.

Zwölf Musiker aus acht Ländern

„Musik“, sagte MRK-Vorsitzender Michael Schopf, „Musik verbindet.“ Und ergänzte unter Einbeziehung der gestrigen Europawahl: „Auch die Menschen in Europa.“ Europa sei nicht nur eine Werte- und Kulturgemeinschaft. „Europa ist auch eine Musikgemeinschaft“, sagte Michael Schopf. Sicher habe die Musik auch manches Mal entzweit. Oder sei zum Entzweien benutzt worden. „Doch heute ist die Musik in Frankreich die gleiche wie in Deutschland. Und erst recht dank der Europahymne ‚Ode an die Freude‘, die wir überall hören.“ Dieses Verbindende könne man übrigens auch bei den Musikern des Maifestivals feststellen. „Unsere zwölf Musiker stammen aus acht verschiedenen Ländern. Und noch nie in den 34 Jahren, die das Maifestival besteht – so ist es zumindest überliefert – haben die sich in Haare bekommen“, sagte Michael Schopf.

Großzügige Unterstützer

Doch selbst in Europa komme die Musik nicht ohne Förderung aus. „Auch wir hier im Kleinen vor Ort brauchen Förderer“, betonte Michael Schopf. Gemeinde und Kreis glichen Defizite aus. „Doch das reicht natürlich nicht. Ohne die Unterstützung von unseren Förderern könnten wir nicht dieses Musikprogramm mit weltbekannten Musikern auf die Beine stellen.“

Z. B. Montblanc, CTP, Yamaha

Zu den Förderern des Maifestivals gehören die Firma Montblanc, die Firma Yamaha, Hörgeräte Zacho, die Hamburger Sparkasse Rellingen, die Rellinger Allianz Agentur Jörg Riccius, die Provinzial Rellingen, Schröder-Elektrotechnik, das Lifestyle-Sanitätshaus S’tatics, weitere Förderer, die nicht genannt werden möchten, und natürlich der Logistik- und Dienstleistungskonzern CTP (Cargo Trans Pool) um Inhaber Captain Thomas Pötzsch, der „nicht nur ein Herz für Rellingen, sondern auch eines für Kultur hat“, wie Michael Schopf sagte.

„Hier zu Hause.“

Der CTP-Chef wiederum bedankte sich bei dem ganzen Team und den Organisatoren. „Das Maifestival ist ein Musikformat, das uns ermöglicht, Weltkultur vom Feinsten in unserer Kulturwelt hier in Rellingen zu erleben“, sagte Thomas Pötzsch. „Und zwar vor den Toren der großen Stadt. Denn sowohl für CTP als auch für zum Beispiel eine Firma wie Montblanc gilt: Wir bespielen beide die Welt und sind hier zu Hause.“

Intendant Luz Leskowitz

Und dass dieses Zuhause seit Jahren immer schöner wird, ist eben auch ein kleiner Verdienst des Maifestivals. „Ich glaube, dass unser Festival den Kulturstandort Rellingen über die Jahre doch sehr aufgewertet hat“, sagte Michael Schopf. „Und es hat so wunderbar an Rellingens Historie angeknüpft. Rellingen war früher das Zentrum der Kultur und der Religion. Und so gesehen passt das Maifestival, das ohne das unermüdliche Engagement eines Luz Leskowitz nie diese Strahlkraft entwickelt hätte, wunderbar hier her.“

Meister ihres Fachs

Wenn Sie die Gelegenheit haben, gehen Sie doch auch mal hin. Das Programm ist jedes Jahr ein wenig anders. Dieses Jahr, so sagten die Gäste, gab es mindestens vier Musiker-Highlights zu bewundern: den belgischen Oboisten Joris van den Hauwe, der zu den besten Oboisten dieser Zeit gehört. Den litauischen Cellisten David Gerningas, der nicht nur Musiker, sondern auch noch ein international gefragter Dirigent ist. Joachim Schäfer, führender Trompeter seiner Generation. Und die dänische Blockflötistin Michala Petri, deren Virtuosität den Zuhören schier den Atem verschlug. Wer sie hören darf, vergisst sie nicht.

Genauso wie jeden Besuch des Rellinger Maifestivals.

Bis zum nächsten Jahr! Nicht wahr?

www.mrk-rellingen.de

Fotos: Birgit Schmidt-Harder

27.05.2019

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