Richtfest KSP Kommunaler Servicebetrieb Pinneberg Erweiterungsbau
Birgit Schmidt-Harder

Birgit Schmidt-Harder

Richtfest beim Kommunalen Servicebetrieb Pinneberg

„Wir hatten ein Platzproblem. Nun haben wir es nicht mehr.“ Mit diesen Worten begrüßte Christoph Espelage, Leiter des Kommunalen Servicebetriebes Pinneberg (KSP), seine Gäste am vergangenen Mittwoch zum Richtfest des neuen KSP-Gebäudes. Mitten auf dem Betriebsgelände Am Hafen war in nur wenigen Tagen in Fertigbauweise ein neues Haus entstanden. Keines zur Gebäudeunterhaltung, sondern eines für den gesamten KSP und seine Verwaltungsmitarbeiter.

Gutes Arbeitsumfeld

Kostenpunkt: 701.000 Euro. „Eine Investition, für die wir durchaus haben kämpfen müssen“, sagte Christoph Espelage mit einem schiefen Lächeln. „Wir wollten aber keinen Luxus, sondern nur ein gutes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter. Und dass das nun möglich ist, dafür möchte ich mich bei der Politik bedanken.“

Politische Vertreter

Deren Vertreter waren zahlreich erschienen. Für die Pinneberger CDU waren Karl-Heinz Schack (Vorsitzender Seniorenbeirat) und Bernd Früchtnicht (Vorsitzender Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen) anwesend. Für die FDP Pinneberg waren der Fraktionsvorsitzende Werner Mende und Olaf Klampe  gekommen. Und die SPD Pinneberg vertrat Bärbel Schultz (Ausschuss für Kultur, Sport und Jugend).

Motivation

„Es war uns ein Anliegen, für so viele Arbeitsplätze ein angemessenes Umfeld zu schaffen“, sagte Bernd Früchtnicht. „Deswegen hatten wir im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen auch recht einhellig dafür gestimmt.“ Dieser Bau sei wichtig für die Mitarbeiter des KSP. „Und vielleicht wird er Ihnen auch Motivation sein. Und vielleicht auch Motivation für uns Politiker, mal etwas zu wagen, das wir so noch nicht gewagt haben.“

Richtspruch und Richtkranz

Dann wurde der Tradition Genüge getan: Die Zimmerleute Fabian Raap und Marcel Garber von der Zimmerei und Tischlerei Holzbau Raap erklommen das Gerüst, um nach altem Brauch den Richtspruch am Richtkranz zu sprechen und unter großem Applaus mit einem Schnaps darauf anzustoßen. Währenddessen bereiteten die KSP-Mitarbeiter Maren Nehls, Bernd Duwensee und Florian Kommnick die Gulaschkanone und die Getränke für den anschließenden Imbiss vor.

Der KSP ist dran

Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos), die wegen der Teilnahme an einer Beisetzung später kam, ergänzte im Gespräch mit der Pinnebergerin: „Das Gebäudemanagement ist neu aufgestellt. Zusätzliche Mitarbeiter brauchen mehr Platz. Die bisherigen Arbeitsbedingungen entsprachen nicht mehr den Vorschriften.“ Im Vordergrund der vergangenen Jahre so wie auch jetzt stünden die Sanierungen an den Schulen, im Kitabereich und im Hochbau. „Da achtet der KSP eisern drauf. Doch nun ist er selbst mal dran. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Geduld und ihr Verständnis und dem Leitungsteam für das maßvolle Wirtschaften.“

Fotos: Birgit Schmidt-Harder

07.04.2019

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