Birgit Schmidt-Harder

Birgit Schmidt-Harder

Schon Kastanientiere gebastelt?

Die Eicheln fallen uns ja schon seit geraumer Zeit vor die Füße. Doch seit vorgestern ungefähr tun das die Kastanien in Pinneberg auch. Glänzend rund und braun liegen sie dann in der warmen Septembersonne und warten nur darauf, von emsigen Kinderhänden eingesammelt zu werden.

Jetzt Kastanien sammeln

Wozu? Na, um bunte Kastanientiere für die Herbsttisch-Deko zu basteln. Viel braucht man dazu nicht. Hauptsächlich Zeit. Eine Bastelkiste mit vielen Bastelresten. Und eine Fantasie, der keine Grenzen gesetzt sind. Und vielleicht zwei Kinder wie zum Beispiel Elise und Timo (beide 8, großes Foto unten), die zeigen, wie es geht.

Was man sonst noch braucht:

  • jede Menge Kastanien
  • eine Heißklebepistole (die bitte nur die Eltern benutzen)
  • Glitzergarn
  • Watte
  • Wackelaugen in unterschiedlicher Größe
  • eine Packung Zahnstocher (Schaschlikspieße oder Streichhölzer gehen auch)
  • einige bunte Blätter
  • Handbohrer
  • Zange
  • Schere
  • buntes Tonpapier, Moosgummi oder Filz
  • Nussknacker mit Schraubgewinde

Und dann geht’s los:

Bitte bedenken: Kleinere Kinder sollten nicht selbst Löcher bohren, weil die Bohrspitze schnell an der glatten Kastanienschale abrutschen und die Hände verletzen kann. Ähnliches gilt für die Heißklebepistole. Auch diese gehört nur in die Hände von Erwachsenen.

Nussknacker hilft beim Bohren

Größere Kinder können die Kastanien in den Nussknacker stecken und mit der Winde festdrehen. Der Nussknacker hat meist einen Griff an der Seite. Dort lässt es sich besser und sicherer beim Löcherbohren anfassen.In die gebohrten Löcher steckt man nun Spieße oder Zahnstocher. Man kann so mehrere Kastanien zu Raupen oder Würmer verbinden.

Wackelaugen für’s Gesicht

Die Blätter geben schöne Flügel, das Glitzergarn sorgt für schöne Haare oder eine bunte Mähne. Das Tonpapier macht einen Hut, Moosgummi und Filz lustige Halskrausen.

Das Ergebnis? Ein wilder Zoo voller magischer Tiere: Es gibt langbeinige Giraffen, quirlige Raupen, wilde Löwen oder bunte Schmetterlinge. Und alle haben einen – dank der Wackelaugen –  besonders interessanten Blick.

Fotos: Maike Heggblum

19.09.2018

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