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Wolfgang Rickmann, Krankheiten besprechen, Energetisches Heilen, Kummerfeld, Pinneberg
Birgit Schmidt-Harder

Birgit Schmidt-Harder

Serie # 2: Energetisches Heilen mit Wolfgang Rickmann

Sogenannte Wohlfühl-, Naturheil- oder Happiness-Messen liegen derzeit voll im Trend. Mehr als 50 Messen dieser Art finden jedes Jahr bundesweit statt.

Die größte Messe im Kreis Pinneberg zu diesem Themenbereich ist die Buddha & Balance, die Gesundheitsmesse für Mensch, Tier und Wohnraum.

5. Buddha & Balance im Februar

Ins Leben gerufen hat sie Barbara Teßmer aus Haselau. Die Reiki-Meisterin wollte einen Ort schaffen, an dem Anbieter und Interessierte zwanglos aufeinandertreffen und sich kennenlernen können. Ein Ansatz, der mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Bislang zog die Messe insgesamt mehr als 2000 Besucher an.

Im Februar 2019 wird die nun schon fünfte Buddha & Balance in der VHS Wedel stattfinden (vgl. Termin unten). Auf Wunsch von Ausstellern und Besuchern. Barbara, die eigentlich ein Jahr aussetzen wollte, beugte sich den vielen Bitten. „Die Nachfrage und das Interesse sind nach wie vor so groß“, sagt sie, „dass ich dem gern nachkommen möchte.“

Save the Date:

Buddha & Balance
Gesundheitsmesse für Mensch, Tier und Wohnraum
2. und 3. Februar 2019
je von 11 bis 17 Uhr
VHS Wedel
ABC-Straße
Wedel

Die Pinnebergerin begleitet die Buddha & Balance ab sofort als Medienpartner. Wir werden vorab berichten und auf der Messe dabei sein, viele Fotos machen und die Aussteller treffen und kennenlernen.

Im Zuge dieser Kooperation haben wir am 4. Oktober unsere große Serie „Ich probiere es selbst aus.“ gestartet.

In mehreren Folgen werden wir ausgewählte Heilkundler und Lebensberater besuchen und das, was sie anbieten und können, selbst ausprobieren und vorstellen. Wir werden meditieren, Mandalas malen, Düfte mischen, uns die Karten legen lassen und vieles mehr.

Und natürlich weisen wir ausdrücklich darauf hin: Alternativmedizin und sanfte Heilmethoden ersetzen nicht die Schulmedizin. Das können sie nicht. Aber sie können sie ergänzen. Und manchmal für ein positiveres und glücklicheres Lebensgefühl sorgen.

Also: Begleiten Sie uns in diese Welt voller Licht und Spiritualität.

Und vielleicht entdecken Sie etwas, dass Sie auch gern mal ausprobieren möchten.

Für diese Folge beschäftigen wir uns mit energetischem Heilen.

 

Serie: „Ich probiere es selbst aus.“

 Teil 2: Energetisches Heilen mit Wolfgang Rickmann

Normalerweise habe ich keine Angst vor Terminen. Aber bei diesem war es anders.

Wir sind zu Besuch bei Wolfgang Rickmann (65) aus Kummerfeld. Müsste man ihn mit einem Wort beschreiben, wäre „leise“ recht treffend. Wolfgang ist ein leiser, zurückhaltender und sanfter Mensch. Ruhe geht von ihm aus und eine erstaunliche Entspanntheit.

Energetischer Heiler

Wolfgang selbst nennt sich einen energetischen Heiler. Er heilt mit Energie, wobei man „Behandlung“in diesem Zusammenhang nach deutschem Recht nicht sagen darf. „Wir sprechen von Anwendung“, sagt er.

Wenn er dem energetischen Heilen nachgeht – hauptberuflich arbeitet er für einen Hamburger Großhandel – trägt er ein einfaches T-Shirt, das den Blick auf seine Hände freigibt. Sie sind sein wichtigstes Werkzeug. Auch seine Hände sind nicht klein, nicht groß und irgendwie besonders. „Findest du?“, fragt er zurück und blickt erstaunt auf sie herunter.

Kontakt zu den Seelen Verstorbener

„In Kummerfeld bin ich zwar bekannt und viele Leute wissen, dass ich energetische Anwendungen mache und auch ‚Krankheiten bespreche'“, sagt er. Nur kommen tun sie eher selten. Wer Wolfgang aufsucht, hat meist einen längeren Anfahrtsweg hinter sich. Und kommt aus Hamburg, Elmshorn, Kayhude oder auch Berlin.

Denn Wolfgang macht noch mehr als Heilarbeit oder Krankheiten besprechen. „Ich kann Kontakt zu Seelen Verstorbener aufnehmen“, sagt er.

Hm. Wie geht man mit so einem Satz um? Mir macht er Gänsehaut. Maike bringt er zum Lächeln. Andere, denen wir davon erzählen, schütteln den Kopf und winken ab. Aber ich kenne Leute, die bei ihm waren. Und die sagen: „Ich kann es dir nicht erklären, aber glaub mir, der weiß, was er tut.“

Ok. Dafür sind wir hier. In Wolfgangs Anwendungsraum. Alles ist dort im Stil der 1950er Jahre eingerichtet – original mit Nierentisch, Tonbandgerät, Stehlampe und Kakteenbank. „Ein Tick von mir“, sagt er und lächelt wieder. Heimelig ist es. Ein bisschen wie bei Opa auf dem Sofa. Bei so viel Nostalgie scheint die Verbindung zum Jenseits gar nicht mehr so weit.

Hand auf legen

Wie funktioniert das mit dem Handauflegen, wollen wir wissen.

Wolfgang lacht. „Das kann ich nicht erklären. Ich kann das nur beschreiben. Ich arbeite mit Energien. Mit dem Universum. Wenn Menschen zu mir kommen, die Beschwerden haben, aber keinen organischen Befund, dann schaue ich mir das an. Manchmal gibt es energetische Ursachen. Eine Großmutter, die im Krieg Schlimmes erlebt hat zum Beispiel. Diese negative Energie setzt sich bei Kindern oder auch Enkeln fort und kann Blockaden auslösen. Manche Menschen haben auch eine Fremdseele, die sie beeinträchtigt.“

Ein Beispiel bitte.

„Neulich auf dem Campingplatz sprach mich eine 70 Jahre alte Dame an. Sie fühlte sich schon viele Jahre unwohl, wusste aber nicht warum und wollte, dass ich mal gucke. Ich habe die Hände aufgelegt und sah die Fremdseele eines Zwillings, die sie beeinträchtigte. Diese habe ich dann ins Licht geschickt. Sie konnte damit nichts anfangen. Vor einigen Tagen rief sie mich an. Sie hatte sich erinnert, dass sie vor fünf Jahren im Krankenhaus war. Dort hatte man ihr eine Zyste im Bauchraum entfernt. Und die Ärztin hatte ihr gesagt, das seien die Überreste eines verkümmerten Zwillings gewesen.“

Seelen ins Licht schicken

Hm. Zufall?

„Vielleicht. Ich weiß es nicht. Ich kann nur sagen: Wenn ich die Hände auflege, dann sehe ich etwas. Mal deutlicher, mal undeutlicher. Ich kann Verstorbene erkennen, sie beschreiben. Und oft stimmt das, was ich sehe, mit den Erinnerungen an Verstorbene überein. Manche sind da, um nach ihren Nachkommen zu schauen. Andere – fremde Seelen – gehören da nicht hin, sondern müssen ins Licht.“

Und du kannst sie schicken?

„Ja. Das erste Mal ist es mir vor sechs, sieben Jahren gelungen. Mir ging es abends schlecht. Ich merkte schon, da war eine Fremdseele im Spiel. Ich musste mich hinlegen und bat darum zu sehen. Mir hat sich ein Mann gezeigt. Ich habe ihm gesagt, ich könne ihm helfen, ins Licht zu kommen. Ich habe dann die Engel gerufen – so nenne ich die weißen Gestalten im Licht – und habe die Seele gebeten, dort hineinzugehen. Das hat sie getan. Und mir ging es wieder gut. Einen Tag später hat sich dann herausgestellt, dass der Platzwart des Campingplatzes tödlich verunglückt war. Er sah genauso aus wie der, den ich gesehen hatte.“

Leuchtfeuer für Seelen

Wie hat das alles angefangen?

„Im Jahr 2000 waren meine Frau und ich im Urlaub. Ich hatte Bauchweh, fühlte mich schlecht und ausgelaugt. Meine Frau hatte gerade den 1. Reiki-Grad gemacht und legte mir die Hände auf den Bauch. Da sei nichts, sagte sie. Dann legte sie sie auf meinen Kopf. Und da habe es gebrodelt. Die Ärzte verschrieben mir nur Beruhigungstabletten. Das fand ich unbefriedigend. Ich bin dann selbst zum Reiki gegangen. Heute habe ich den Meistergrad.“

Und wieso kommen die Seelen ausgerechnet zur dir?

„Das weiß ich nicht. Eine Frau aus Süddeutschland, die mich spirituell betreut und die auch ein Medium ist, sagt, ich sei wie ein Leuchtfeuer für Seelen. Ich ziehe sie an. Sie ahnen irgendwie, dass ich einer bin, der ihnen helfen kann.“

„Das Jenseits ist nicht beängstigend.“

Macht dir das keine Angst?

„Nein, wieso? Im Gegenteil. Es macht mich glücklich, dass ich diese Fähigkeiten habe und dass ich Menschen helfen kann. Das Jenseits ist nicht beängstigend. Überhaupt nicht. Das kann ich versprechen.“

Und was sagst du Kritikern?

„Ach, wer kritisch ist, kommt gar nicht erst zu mir. Ich will auch niemanden überzeugen oder bekehren. Ich bin ja nicht einmal religiös. Und manchmal kann ich selbst kaum glauben, was da passiert, was ich sehe und was für Auswirkungen das hat. Die meisten Menschen sind meist total verblüfft, wenn ich das, was ich sehe, beschreibe.“

Wir sind fasziniert. Ungläubig immer noch. Und doch gefangen. Wolfgang spricht über diese Dinge, als seien sie völlig normal.

Zeit, es herauszufinden.

Zuerst legt er die Hände auf die Schultern

Maike legt sich auf Wolfgangs Liege. Sie soll die Schuhe ausziehen. Das Licht ist gedämpft, die Kerzen flackern, leise Entspannungsmusik spielt im Hintergrund.

„Mir ist etwas flau“, wird sie hinterher sagen. „Hoffentlich sagt er nichts Schlimmes oder Peinliches.“

Wolfgang wäscht seine Hände, konzentriert sich.
Wir kichern.
Maikes Herz klopft. Sie atmet flach und schnell.
„Bereit?“, fragt er.
Nicht wirklich, denke ich, und ziehe ich mit Stift und Papier hinter die Bar zurück.
Wolfgang setzt sich hinter Maikes Kopf auf einen Hocker.
Dann legt er die Hände auf ihre Schultern.
Und dann auf ihre Stirn.

Und ob ihr es glaubt oder nicht – in dieser Sekunde verändert sich die Atmosphäre im Raum.

Warm, friedvoll, ruhig

Dichter wird sie. Dunkler. Entspannter. Etwas senkt sich scheinbar hinab. Wie ein Filter, der sich über ein Bild legt. Nicht beängstigend. Nicht bedrohlich. Nur tief und ruhig.

Einbildung? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Wolfgang legt seine Hände minutenlang über ihr Gesicht ohne sie zu berühren. Konzentriert. Versunken. Dann auf ihre Stirn, ihre Wangen, ihre Ohren, ihren Nacken.

Maike beschreibt: „Um mich herum ist es auf einmal ganz ruhig. Friedvoll. Mir wird warm. Seine Hände sind warm, fast heiß. Ich fühle mich wie um Urlaub.“

„Er winkt dir freundlich zu.“

„Gab es einen Mann mit hoher Stirn und wenig Haaren in deiner Familie?“, fragt Wolfgang unvermittelt.
Maike stutzt. „Ja, mein Opa“, sagt sie.
„Der ist schon die ganze Zeit hier“, sagt Wolfgang.
Und erstaunlicherweise klingt es gar nicht seltsam.
„Er winkt dir jetzt freundlich zu.“

Ich kann der Versuchung nicht widerstehen, um mich zu schauen. Ich sehe nichts.
„Und dann sehe ich noch eine alte, kleine, feine Dame. Sie sitzt. Sie scheint überhaupt viel gesessen zu haben. Und sie liebt Handarbeiten. Die hat sie immer verschenkt.“

Maike wird hinterher sagen: „Ich wusste sofort, wen er meint. Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter. Ich fühlte mich seltsam gerührt. Und hoffte, ich müsse nicht weinen. Ich hätte aber auch lachen können. Vor Freude. Wie schön, dass mein Opi und meine Omi immer noch auf mich aufpassen. Das finde ich sehr tröstlich.“

Er bespricht die Verspannungen

Maike soll sich umdrehen. Wolfgang legt seine Hände auf ihre Schulterblätter, dort wo immer die Nackenverspannungen anfangen. Ich höre leise gutturale Geräusche. Laute, die ich nicht verstehen kann. Er bespricht die Verspannungen. Am Ende legt er seine Hände an ihre Füße. „Ich leite die Energien der Blockaden ab, die ich gelöst habe“, erklärt er.

Maike richtet sich auf. Langsam. Gelöst sieht sie aus. Total entspannt. Und glücklich irgendwie. „Ich fühle mich ausgeruht und frisch“, sagt sie. „Mein Rücken fühlt sich ganz leicht an.“

Sie will wissen, ob Wolfgangs Hände so heiß sind wie sie sich angefühlt haben. Er reicht sie ihr. „Total normale Temperatur“, sagte sie erstaunt.

Maikes Omi?

Wir bedanken uns bei ihm. Fühlen uns, als würden wir Wolfgang schon ein Leben lang kennen, obwohl das nicht so ist. Es ist, als habe er uns einen Blick hinter einen Vorhang werfen lassen, der sonst fest zugezogen ist. Mein Gefühl glaubt, was ich gehört habe. Mein Kopf dagegen stellt eine Frage nach der anderen. Eine lautet: „Wieso hatte ich vorher Angst und jetzt nicht mehr?“

Als wir zum Auto gehen, stoße ich Maike an. „Deine Omi, oder?“
„Ja“, sagt sie.
„Naja“, sagt mein Kopf. „Hat nicht jede Omi gern Handarbeiten gemacht?“
„Bestimmt“, sagt Maike. „Aber meine hat Handarbeiten geliebt. Sie hat immer in ihrem Sessel gesessen. Von morgens bis abends. Und hat gestrickt, gestickt und gehäkelt, was das Zeug hielt. Nie habe ich sie anders gesehen. Und jedes Jahr an Weihnachten hat sie alle mit ihren selbstgemachten Sachen beschenkt. Immer.“

Zur Person:

Wolfgang Rickmann wurde 1953 geboren und lebt mit seiner Frau in Kummerfeld. Seit 2000 beschäftigt er sich mit Reiki und besitzt den Meistergrad. Er bespricht Krankheiten wie Rosen, Flechten, Warzen, Neurodermitis und Entzündungen. Außerdem bietet er Energiearbeit für Kinder an und sagt, dass diese den Abbau von Stress, Unruhe und Ängsten positiv beeinflussen könne.
Eine komplette Reiki- bzw. Besprechen-Anwendung kostet 60 Euro und dauert mindestens 60 Minuten. Für das reine Besprechen von Krankheiten nimmt er je nach Zeitaufwand 15 Euro für 15 Minuten.

Kontakt:

Wolfgang Rickmann
Reiki-Meister
Kundalini-Reiki-Meister
Soul Healing Energy Practitioner
Medium
Prisdorfer Straße 3 c
Kummerfeld
Tel.: 04101 / 749 79

www.reiki-krankheitenbesprechen.de

Fotos: Birgit Schmidt-Harder

20.10.2018

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