Birgit Schmidt-Harder

Birgit Schmidt-Harder

Vitamine naschen

Na, kratzt es schon im Hals und kribbelt in der Nase? Liegt bestimmt am Herbst. Leider ist die bunte Jahreszeit auch Schnupfenzeit. Kaum sinken die Temperaturen und wechseln sich regennasse mit trügerisch milden Tagen ab, sind sie da: die Erkältungsviren.

Herbstzeit ist Erkältungszeit

Hauptverursacher eines Schnupfens oder einer Erkältung ist das ungefährlich, aber äußerst lästige Rhinovirus. Seine Markenzeichen: Husten, Schnupfen, Heiserkeit (oder Halskratzen). Anders als Grippeviren, die für chronisch Kranke, Kinder und alte Menschen lebensgefährlich sein können, ist das Schnupfenvirus harmlos. Es löst meist nur eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege aus, gern bis zu dreimal im Jahr bei jedem von uns. Seine Hochzeit hat es – im Gegensatz zur Grippe – nicht im Winter, sondern im Herbst und im Frühling.

Schuld ist das Rhinovirus

Und es ist herrlich ansteckend. Wer spricht, hustet oder niest, verbreitet es vor allem in dicht gedrängten Menschenmengen als Tröpfcheninfektion bis zu einem Meter weit durch Luft. Weglaufen ist nicht, und impfen leider auch nicht. Um die 150 Rhinoviren-Typen gibt es weltweit, deren einziger Zweck es ist, die menschliche Spezies zu plagen. Andere Lebewesen greifen sie nämlich nicht an. Die Viren verändern sich ständig, aktuell dürften gerade 15 bis 20 verschiedene Sorten draußen unterwegs sein.

Gegen echte Grippen impfen lassen

Auch das ist bei der echten Grippe anders. Pro Saison treten nur zwei bis drei neue dominanten Typen aus, an die die Grippeimpfstoffe jedes Jahr angepasst werden. Gegen Grippe wird meist ab Oktober/November geimpft. Die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Menschen ab 60 Jahren, für Bewohner von Pflege- und Altenheimen, Schwangere und Menschen, die einem erhöhtem Ansteckungsrisiko (zum Beispiel medizinisches Personal) ausgesetzt sind.

Vitamin C im Vorfeld nehmen

Doch was kann man tun, wenn einen die Rhinoviren bereits voll erwischt haben? Antibiotika helfen nicht. Die wirken nur gegen Bakterien. Einen großen Einfluss auf unser Immunsystem hat die Ernährung. Es gibt viele Stoffe, die uns helfen, unser Abwehrsystem schon im Vorfeld auf Vordermann zu bringen. Ein Klassiker: Vitamin C. Gegen eine Erkältung direkt hilft es nicht, das haben zahlreiche Studien inzwischen belegt. Nichtsdestotrotz ist Vitamin C in unserem Körper, der es nicht selbst herstellen kann, Gold wert. Vitamin C fängt sogenannte freie Radikale (kurzlebige Molekülfragmente) in den Zellen ab und macht sie unschädlich.

Gesund ernähren

Nun kann man Vitamin C als Tablette nehmen. Oder bei der Auswahl seiner Lebensmittel darauf achten, dass diese viel Vitamin C erhalten. Vitamin C quasi naturverpackt finden Sie auf dem Pinneberger Wochenmarkt. Was es da alles so gibt, sehen Sie in unserer Online-Galerie.

05.09.2018

Foto: Birgit Schmidt-Harder

 

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